Das Judenschreinsbuch der Kölner Laurenz-Parochie (1273-1347)

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Kölner Judenschreinsbuch 1, Nr. 31

[zwischen 1280 und 1281 März 21]

Im so genannten Judenschreinsbuch der Kölner Laurenz-Parochie wird folgendes Immobiliengeschäft in einem lateinischen Eintrag festgehalten:

Der Judenbischof (episcopus iudeus) Mose hat seinem Sohn Suskint und dessen Frau Pora (1), Tochter Gottschalks von Brüssel und Juttas, ein Viertel sowie vorgenannter Jutta, Witwe Gottschalks, ein zweites Viertel jenes Hauses übertragen und aufgelassen, welches zwei Häuser neben dem Haus "Zum Mist" in Richtung Bürgerhaus (domus civium) liegt.

(1) Wahrscheinlich ein Schreibfehler, 1280 ist Brune als Frau Suskints belegt; vgl. Kober, Grundbuch (1920), S. 126.

Überlieferung:

Köln, HASt, Schreinsbücher, Nr. 107, fol. 8r, Orig., Perg.

Druck: Judenschreinsbuch der Laurenzpfarre, Nr. 144, S. 41.

Literatur: Kober, Grundbuch (1920), S. 126.

Kommentar:

Zum Kölner Judenschreinsbuch vgl. KS01, Nr. 1. Zur Immobilie siehe auch KS01, Nr. 29. Die Datierung orientiert sich an den voranstehenden und nachfolgenden Schreinsbucheinträgen.

(bel.) / Letzte Bearbeitung: 21.06.2011

Zitierhinweis

Corpus der Quellen zur Geschichte der Juden im spätmittelalterlichen Reich, hg. v. Alfred Haverkamp und Jörg R. Müller, Trier, Mainz 2011, KS01, Nr. 31, URL: http://www.medieval-ashkenaz.org/KS01/CP1-c1-00b7.html (Datum des Zugriffs)

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