Quellen zur Geschichte der Juden in Westfalen

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202 Quellen in diesem Teilcorpus. Sie sehen die Quelle 146.

Westfalen 1, Nr. 146

1335 Mai 5

Grabstein des greisen Ascher (ר' אשר הישיש), Sohn des R. Uri haLevi (ר' אורי הלוי), gestorben in der Nacht zum Sabbat, 11. Ijar 95 nach der (kleinen) Zählung des sechsten Jahrtausends (בליל ‎שבת י"א באייר צ"ה פרט לאלף הששי)‎. (1)

(1) Nach WJ 1, Nr. 100, S. 108, könnte dieser mit den 1301, 1303 und 1312 in den Urkunden des Kölner StadtA erwähnten Ascher b. Uri haLevi identisch sein (KS01, Nr. 101, KS01, Nr. 98, KS01, Nr. 102, KS01, Nr. 113, KS01, Nr. 115 und KS01, Nr. 153), dessen Stammbaum in Grundbuch des Kölner Judenviertels, S. 147, Anm. 12, aufgeführt wird.

Überlieferung:

Münster, StadtA, Stadtregistratur, Fach 36, Nr. 3, fol. 45v, hebr., Papier; Abschr. (1818).

  • WJ 1, Nr. 100, S. 107 f.;
  • Brilling, Grabstein (1966), S. 216;
  • Lewinsky, Geschichte (1906), Nr. 2, S. 90;
  • Huyskens, Geschichte der Juden in Münster (1899), S. 135 (mit Übernahme der nach Brilling leicht fehlerhaften Übersetzung Sutros).
  • GJ 2, 2, S. 562 f.;
  • Brilling, Grabstein (1966), S. 216;
  • Geisberg, Münster 1 (1932), S. 215;
  • Lewinsky, Geschichte (1906), S. 90;
  • Huyskens, Geschichte der Juden in Münster (1899), S. 135.

Kommentar:

Die Abschrift der Inschrift des mittlerweile verlorenen Grabsteins wurde im August 1811 von Landesrabbiner Abraham Sutro angefertigt. Zum jüdischen Friedhof Münsters sowie den anderen Grabinschriften Münsters vgl. den Kommentar in WF01, Nr. 43.

(dia.) / Letzte Bearbeitung: 08.03.2018

Zitierhinweis

Corpus der Quellen zur Geschichte der Juden im spätmittelalterlichen Reich, hg. v. Alfred Haverkamp und Jörg R. Müller, Trier, Mainz 2015, WF01, Nr. 146, URL: http://www.medieval-ashkenaz.org/WF01/CP1-c1-0295.html (Datum des Zugriffs)

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