Quellen zur Geschichte der Juden in Westfalen

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Westfalen 1, Nr. 1

1275 Dezember 25

Abt Adolf von Siegburg (Adolphus dei gratia Sybergensis abbas) weist dem Konvent daselbst für die geliehenen 100 Mark Kölner Währung, womit er dem Juden Calemann (Calemanno judeo) Schulden zurückgezahlt hat (dedimus … in solutionem debitorum), die Einkünfte des Hofes Scheide (Scheida) zu, nämlich 10 Mark von den Zinsen und Wiesen, 30 Malter von dem Hafer, der suchevene genannt wird, sowie alle weiteren Einkünfte aus Früchten desselben Hofes; darüber hinaus Haribert de Arena und seiner Frau (Hartlivo de Arena et eius uxori) 12 Malter Weizen bis zur Abbezahlung obiger Summe.

Actum et datum in Nativitate domini anno domini Mͦ CCͦ LXXͦVͦ.

Überlieferung:

Duisburg, LA, Siegburg, Urkunden, Nr. 117, Orig., lat., Perg.; ebd., Siegburg, Rep. u. Hs. Nr. 6 I, S. 241 f. (Abschr., 1791).

  • Urkunden Siegburg 1, Nr. 154, S. 270 f.
  • Pracht-Jörns, Kulturerbe 1 (1997), S. 550;
  • Linn, Juden Rhein (1984), S. 60;
  • Linn, Juden Siegburg (1984), S. 271.

(jde.) / Letzte Bearbeitung: 09.04.2018

Zitierhinweis

Corpus der Quellen zur Geschichte der Juden im spätmittelalterlichen Reich, hg. v. Alfred Haverkamp und Jörg R. Müller, Trier, Mainz 2015, WF01, Nr. 1, URL: http://www.medieval-ashkenaz.org/WF01/WF-c1-002o.html (Datum des Zugriffs)

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