Quellen zur Geschichte der Juden in der Mark Brandenburg (1273–1347)

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Brandenburg 1, Nr. 1

[2. Hälfte 13. Jh.]

Die Juden der Stadt Strausberg zahlen dem Rat der Stadt schon im 13. Jahrhundert ein Schutzgeld.

Überlieferung:

Quelle verloren, Altüberlieferung wohl Stadtarchiv Strausberg.

  • GJ 2, 2, S. 808;
  • Heise, Juden (1932), S. 17, 25 und 30;
  • Rindfleisch, Strausberg (1846), S. 82;
  • Fischbach, Geschichte Strausberg (1783), S. 397.

Kommentar:

Der gesamte Beleg ist aus der Literatur erschlossen; vgl. GJ 2, 2, S. 808, und Heise, Juden (1932), S. 17; Fischbach, Geschichte Strausberg (1783), S. 397, erwähnt eine alte Kämmereirechnung, jedoch ohne Anführung archivalische Belege.

Für Strausberg wird zwar ein Aufenthalt von Juden schon für die zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts in Betracht gezogen. Da aber die fraglichen Quellen nicht (mehr) aufgefunden werden können und die zu dieser Annahme angeführte Literatur auch keine Quellen nennt, ist hier Vorsicht geboten.

Die Bezeichnung als Schutzgeld folgt der älteren Literatur und wird möglicherweise der Komplexität der Beziehungen, innerhalb derer die Abgabe geleistet wird, nicht gerecht.

(jrc.) / Letzte Bearbeitung: 10.04.2017

Zitierhinweis

Corpus der Quellen zur Geschichte der Juden im spätmittelalterlichen Reich, hg. v. Alfred Haverkamp und Jörg R. Müller, Trier, Mainz 2013, BR01, Nr. 1, URL: http://www.medieval-ashkenaz.org/BR01/CP1-c1-02c1.html (Datum des Zugriffs)

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