Quellen zur Geschichte der Juden in Westfalen

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202 Quellen in diesem Teilcorpus. Sie sehen die Quelle 118.

Westfalen 1, Nr. 118

[vor 1326 September 2], Dortmund

Erwähnung von Dortmunder und Münsteraner Juden als Gläubiger der Stadt Dortmund in den Dortmunder städtischen Rechnungen (im sogenannten "Holzbuch") der Jahre 1316-1326 (1):

Dem Juden Johel werden 10 Mark geschuldet, worüber dieser einen Brief der Stadt besitzt (Item tenemur Yowil iudeo 10 Marcas, de quo habet literam civitatis).

Dem Juden Johel sind drei Mark zu zahlen; drei Bürgen werden genannt (Item cum Yowil 3 marcas solvendum inter … sicut, pro quo fideiussores Ar. Dives, H. de Redinch[usen] et Conradus Cleppinc). (2)

(1) Rübel, Finanzwesen (1892), S. 18 f.

(2) Da das Original verloren ist, orientiert sich der Text an den vorliegenden Editionen. Dem Eintrag folgt nach unleserlichen Zeilen ein auf den 2. September 1326 datierter Eintrag (feria tertia ante festum nativitatis beate Marie virginis vicesimo sexto); vgl. WF01, Nr. 119.

Überlieferung:

Dortmund, StadtA, Holzbuch, Tafel 4r, Orig. (Kriegsverlust), lat., Wachstafel.

  • WJ 1, Nr. 63, S. 79-81, hier: S. 80;
  • DUB 1, Nr. 435, S. 301-306, hier: S. 302.

Kommentar:

Zum "Holzbuch" vgl. WF01, Nr. 80.

(jde.) / Letzte Bearbeitung: 03.05.2016

Zitierhinweis

Corpus der Quellen zur Geschichte der Juden im spätmittelalterlichen Reich, hg. v. Alfred Haverkamp und Jörg R. Müller, Trier, Mainz 2015, WF01, Nr. 118, URL: http://www.medieval-ashkenaz.org/WF01/WF-c1-001a.html (Datum des Zugriffs)

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